Wieder einmal hat NMJ das IGSE-Treffen genutzt, um eine Überraschungsneuheit der Öffentlichkeit vorzustellen. Und dieses Mal konnte man sie sogar gleich kaufen!

 

Es handelt sich um das TOPLINE-Modell der Di3 607 in Mellomdesign, welches nicht im Katalog angekündigt war und nun als limitierte Sonderauflage angeboten wird. Da blieb dem Autor dieser Zeilen nichts anderes übrig, als alle guten Vorsätze ("Dieses Mal kaufe ich nix...") im wahrsten Sinne des Wortes fahren zulassen.

IMG 2281kl

Und schon kurze Zeit später nahm das Modell - ergänzt durch einen bereits vorrätigen ESU-Sounddekoder mit NMJ-NOHAB-Sound - seinen Dienst in Dombås auf. Erstes Fazit: Hervorragende Detailierung, leichter Dekodereinbau und seidenweiche Fahreigenschaften bereits nach kurzer Einfahrzeit. Auch die Zugkraft scheint, trotz ausgebauter Haftreifen, ausreichend zu sein. Ein Zug mit 15 beladenen Holztransport-Wagen (darunter 3 Messing-Modelle) wurde genauso anspruchslos befördert wie ein Personenzug mit 4 Wagen durch eine Wendel mit ca. 10 % (!) Steigung.

Neben dem Ausbau der Haftreifenachsen wurde ein zweiter Lautsprecher eingebaut, für den bereits ein Platz vorgesehen ist. Dadurch kommt der NMJ-Sound noch besser zur Geltung.

IMG 2278kl

Auf Gleis 1 steht der Regionalzug nach Åndalsnes abfahrbereit (unüblich mit Führerstand 2 vorne), während auf Gleis 2 ein Holzzug auf die Weiterfahrt nach Alnabru wartet. Eingereiht sind die neuen Three T-Wagen von NMJ. Nicht ganz epochengerecht, ich weiß... Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Betriebsverschmutzung an der Lok, vor allem auf dem Dach und an den Schneeräumern.

Vorbildfotos dazu finden sich z.B. im neuen Buch von Staale Ness über die Di3.bok nohab