Es geht los: Der Unterbau entsteht
AnlageDombaas100711 027AnlageDombaas100711 029
Verwendet wurden neben gehobelten Kanthölzern für die Rahmen und Stützen nur Multiplexplatten (viellagiges Furniersperrholz) in den Stärken 18 und 12 mm. Das ist zwar nicht ganz billig, aber das einzige Material, welches sich nicht verzieht. Wer hier sparen will, etwa mit Tischlerplatten, tut sich keinen Gefallen!
Eine Besonderheit ist der Fußboden des Hobbyraumes, der unter der Anlage tiefer liegt als in den beiden Bedienbereichen. Das ermöglicht eine Verkabelung im Sitzen, und man kommt leicht gebeugt zum Bedienplatz des Abstellbahnhofes (= "Trondheim / Oslo") unter der Anlage hindurch. Nebenbei ergibt sich jede Menge Stauraum in den Podesten.

Nächster Schritt: Modellieren des Geländes mit Drahtgewebe und Gipsbinden
011700070117001001170006
Wichtig: Nur verzinkten Draht verwenden, sonst rostet er, weil Gips Feuchtigkeit anzieht und korrosionsfördernd ist!

Nach einem wahren Gleisverlegemarathon und einigen Stunden Lötarbeit unter der Anlage sieht es plötzlich schon ganz anders aus...
021800010218001502180036
Auch wenn noch zwei Gleisverlegungen fehlen (die Kreuzung muss von Hand angefertigt werden) und die Weichen mangels Antrieben noch nicht stellbar sind, kann man doch schon erkennen, was es mal werden soll. Und fahren kann man auch schon :-) An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an den Hobbykollegen Bernd Fislake (der baut Gouda nach) für die tatkräftige Hilfe bei der Renovierung des Hobbyraumes, Gleisverlegung und Elektroinstallation!!! Tusen takk!

02180016Das Gleismaterial ist im Bahnhof Dombås Tillig Elite Gleis, bis auf die drei DKW, welche aus dem Hause Weller stammen (Herr Weller bietet mittlerweile leider kein Gleismaterial mehr an) und PECO streamline in den Abstellbahnhöfen. Da die DKW 9° Abzweigwinkel haben, mussten fast alle Tilligweichen etwas umgebaut werden: Der Herzstückwinkel beträgt zwar 9°, da das abzweigende Gleis jedoch im Bogen weiterläuft, beträgt der Abzweigwinkel 12°. Shinohara hat ähnlich schlanke DKW, allerdings mit Zwischengerade und amerikanischer Schwelleneinteilung. Nicht bewährt haben sich Tillig DKW (Baesler) in der Einfahr-Weichenstraße des Abstellbahnhofes. Diese wurden inzwischen erfolgreich durch PECO-DKW (Engländer) ersetzt.

Der Schotter ist von Woodland / NOCH. Die Nebengleise sind mit feinerem Schotter versehen als die Hauptgleise. Die Bahnsteiggleise sind noch nicht geschottert, weil erst die Bahnsteige gebaut werden sollen.

Die Idee, die Gleise nicht zu nageln, sondern bis nach dem Einschottern mit kleinen Schrauben zwischen den Schwellen zu fixieren, stammt von einem niederländischen Hobbykollegen und hat den Vorteil, dass man später keine Nägel auf den Schwellen sieht. Außerdem ist das Gleis vor dem Schottern noch nachjustierbar.