Beginn der Landschaftsgestaltung

dombaasHuette Die ersten Sommertage mit "schlechtem" Wetter habe ich genutzt, um mit der Ausgestaltung der Anlage zu beginnen. Dazu gehörte der Umbau eines handelsüblichen Fallerbausatzes zur Bahnarbeiterhütte in Dombås hinter dem Lokschuppen. Mit wenig Aufwand wurde ein Fenster umgesetzt. Den Rest machen die farbliche Behandung und das (vorbildgerechte!) Ofenrohr in XXL.

dombaasPrellbock

Außerdem wurden ein paar Prellböcke aufgestellt, die zwar eigentlich in die Niederlande gehören (Bausätze von Artitec), aber den Exemplaren in Dombås recht ähnlich sind. Interessant ist auch, dass beim Vorbild nicht alle Stumpfgleise Prellböcke haben. Das wird auch im Modell so dargestellt. Da heißt es aufpassen beim Rangieren!

 

 

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Und erstes Grün sprießt am Berghang hinter dem Bahnhof. Ziel ist es zunächst, Waldboden darzustellen. Später werden Unterholz und niedere Pflanzen ergänzt, zum Schluss kommen die Bäume. Diese bestehen im hinteren Teil aus Seeschaum, der mit NOCH-Laub versehen wurde.

Verwendet wurde vor allem Material von Woodland / NOCH und ModelScene. Besonders brauchbar ist das Vlies mit Blaubeeren von ModelScene. Was wäre ein norwegischer Sommerwald ohne Heidelbeeren...?
Wichtig ist mir, dass der Wald nachher hell und abwechselungsreich erscheint. Skandinavische Wälder haben schließlich ein ganz anderes Erscheinungsbild als mitteleuropäische.

Auch das Problem mit den Bahnsteigkanten scheint gelöst zu sein. Zwar gibt es von NMJ/Artitec einen Bausatz mit Bahnsteigteilen, aber ich benötige ja mehrere Meter Bahnsteigkante. Abhilfe schafft eine Silikongussform von Langmesser-Modellwelt, mit der nun beliebig lange Naturstein-Bahnsteigkanten hergestellt werden können. Eigentlich sind die Teile als Abdeckungen für Bruchstein-Mauern gedacht.
Bahnsteigkante2 Bahnsteigkante
Die gegossenen Teile im Vergleich zu den Resinteilen von NMJ/Artitec. Ggf. werde ich sie auch zusammen verwenden, dann muss die Höhe der Gipsteile etwas angepasst werden.

Radreinigung

Zum Schluss noch ein Blick in den Abstellbahnhof, denn dort findet sich nun eine fest eingebaute Radreinigungsanlage von LUX, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Zum Thema Gleis- und Radreinigung gibt es demnächst noch weitere Informationen.

Dort, wo die T44 steht, werden später noch weitere Abstellgleise abzweigen (Abstellgruppe für komplette Zuggarnituren). Triebfahrzeuge können nun über zwei Gleise die Schiebebühne erreichen. Das Gleis, in dem sich die Radreinigungsanlage befindet, ist aber auch so lang, dass man einige Wagen zur Reinigung darüber schicken kann.